Krypto-Kreditkarten in Österreich
Österreich hat 2022 als eines der ersten EU-Länder eine umfassende Krypto-Steuerreform eingeführt. Hier erfährst du, welche Krypto-Kreditkarten in Österreich verfügbar sind und was du als österreichischer Nutzer wissen musst.
Verfügbare Karten in Österreich
Regulierung durch die FMA
Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) reguliert Krypto-Dienstleister in Österreich. Seit der MiCA-Verordnung der EU gelten EU-weit einheitliche Standards für Krypto-Assets. Die meisten Karten-Anbieter operieren über EU-weite Lizenzen und sind somit auch in Österreich legal.
Steuern in Österreich
Seit dem 1. März 2022 gelten in Österreich neue Steuerregeln für Kryptowährungen:
- 27,5% KESt: Krypto-Gewinne werden pauschal mit 27,5% Kapitalertragsteuer besteuert
- Keine Haltefrist: Anders als in Deutschland gibt es keine steuerfreie Haltefrist mehr
- Jede Zahlung = Veräußerung: Auch die Bezahlung mit der Krypto-Karte löst KESt aus
- Verlustausgleich: Verluste aus Krypto-Veräußerungen können mit Gewinnen aus Krypto und anderen Kapitalerträgen verrechnet werden
- Altbestand: Kryptos, die vor dem 28.02.2021 erworben wurden, sind als Altbestand nach 1 Jahr Haltefrist steuerfrei
Ausführlicher in unserem Steuer-Ratgeber.
Vorteile für österreichische Nutzer
- Euro-Zone: Keine Fremdwährungsprobleme bei EUR-denominierten Karten
- EU-Mitglied: Voller Zugang zu allen EU-lizenzierten Krypto-Anbietern
- Verlustausgleich: Krypto-Verluste können steuerlich geltend gemacht werden
Unsere Empfehlung für Österreich
Für österreichische Nutzer ist die Auswahl groß, da fast alle Anbieter in Österreich verfügbar sind. Unsere Top-Empfehlungen: Crypto.com Visa für maximales Cashback und Nexo Card wenn du deine Krypto nicht verkaufen möchtest.